Ein Jahr Erika Fuchs-Haus

Glückwunsch an das Erika Fuchs-Haus in Schwarzenbach an der Saale: Heute vor einem Jahr konnte hier Eröffnung gefeiert werden. Das erste reine Comic-Museum Deutschlands erfreute sich im Premierenjahr erfreulich hoher Besucherzahlen: Insgesamt wurden rund 22.000 BesucherInnen gezählt – einige Tausend mehr als die pro Jahr gewünschten 15-20.000.

Mit einer Mischung aus Ausstellungsprogramm, das überregional Publikum anziehen soll und Veranstaltungen, die sich mehr an das lokale Publikum richten, sollen weiterhin viele Interessierte angelockt werden. Auf die derzeit noch laufende Ausstellung „1916 | 2016 – Grabenkrieg im Comic“ folgt im September „Biodiversität in Entenhausen“, darauf ab Januar 2017 „Die Großväter des Comics – Wilhelm Busch und Rodolphe Töpffer“ und ab Mai dann die Ausstellung der Max und Moritz-PreisträgerInnen. Nachdem kürzlich schon im Rahmen einer Verköstigung mit gleichzeitiger Comic-Präsentation im Museum Wein thematisiert wurde, geht es ab dem 7. Oktober mit Bier weiter, wenn im Foyer das Buch der Comicaze zum Thema präsentiert wird. Am folgenden Tag wird kulinarisch-donaldistisch fortgefahren, dann bietet die örtliche VHS den Kurs „Kochen wie in Entenhausen“ (Zephirgesäusel, schwarze Suppe, Blubberlutsch) an.

Nachdem ein Großteil der bisherigen BesucherInnen zur Eröffnung und in den direkt anschließenden Wochen nach Schwarzenbach gekommen war, ist dem Museum nun ein stetiger Besucherstrom, mit dem die Zielmarke auch in den kommenden Jahren erreicht wird, zu wünschen. Mit der Ausrichtung auf überregional interessante Ausstellungen und gleichzeitigen Angeboten für das regionale und lokale Publikum kann das weiterhin gelingen.


Ein Besuch der facebook-Seite der Erika Fuchs-Stiftung lohnt sich: Hier werden laufend Übersetzungsbeispiele eingestellt.

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Foto © Dr.-Erika-Fuchs-Stiftung

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